Nichts (Nothing) 2019 Diplom Exhibition AdbK
Hidalgo 2018 Residenz Munich
Gedenktafel 2018 AdbK
High Jazz (2018) BPB Bonn
The Unobserved Man (2017) Kunstverein München
Add FX (2017) London

Paul Valentin is an munich based artist and writer. His works deal with the untranslatability of language and images, the literature of Surrealism and Romanticism as ways of escapism and its parallels to the virtual world. Mainly active in the field of CGI and video art, his work also includes music, installation and sculpture. His work has been exhibited at the Kunstverein, Kunstpavillion, Generate!, EMAF, Celeste Prize and Sluice Gallery London as well as at the Exchange Rates New York City

Paul Valentin, geboren in München, studiert derzeit freie Kunst als Meisterschüler bei Professorin Alexandra Bircken ehem. Stephan Huber. In seinen Arbeiten beschäftigt er sich mit der Sprache des Unbewussten und ihrer schweren Übersetzbarkeit, insbesondere thematisiert er stets philosophische Fragen des „Gemacht-Seins“ in einer vermeintlich artifiziellen Welt. In seinen stark symbolistischen Bildwelten begegnen sich die scheinbaren Antipoden Digital und Analog auf neutralem Gebiet – Wirklichkeit wird zum Dogma, eines durch die Literatur des Surrealismus (Max Ernst und René Megritte), der deutschen Romantik, sowie der Poesie (Rilke) geprägten Ideals, dessen anachronistisches Auftauchen in der zeitgenössischen Bildsprache von Paul
Valentins Arbeiten symptomatisch ist. Es geht ihm dabei um eine tiefe Auseinandersetzung mit grundphilosopischen Themen, die oft von Paradoxien heimgesucht wurden und in Zeiten des
digitalen Fortschritts neue Aktualität erreichen. Dabei weicht er von der gewohnten Post-Internet Ästhetik seiner Generation ab und annektiert nicht wie selbstverständlich die Fragmente des
Digitalen, sondern verleiht dem dort bestehenden, uferlosen Möglichkeitsraum dezidiert Ordnung – im Sinne Adornos „The task of art today, is to bring chaos into order“. Neben seinen hauptsächlich im Bereich 3D-Animation (CGI), Video und Film verankerten Arbeiten, umfasst sein Spektrum Musik, Installation und Skulptur. Neben einer audio-visuellen Performance in der Maximilians Kirche, in Zusammenarbeit mit Musikwissenschaftlern der Ludwig – Maximilians Universität, zeigte er Arbeiten im Kunstpavillion München, dem Generate Festival für elektronische Künste, ebenso bei internationalen Auftritten wie dem European Media Art Festival, Celeste-Prize in London, Brooklyn Fire Proof Gallery „Exchange Rates“ in New York City, sowie Sluice Biennale in London.

Talse (2016) AkademieGalerie
Blind Carbon Copy (2016) AkademieGalerie
The Uncanny Valley (2016) New York
Raum49 (2017) Atelier Gregor Hildebrandt
N.O.W. (2016) Kunstpavillion München
Vanillery (2015) Generate Tübingen